Interessengemeinschaft Gleisdreieck
Die Interessengemeinschaft Gleisdreieck enstand 1992 als
Zusammenschluss der Bürgerinitiative Nell-Sachs-Park und der damaligen
Arbeitsgemeinschaft Gleisdreieck. In den Jahren von 1992 bis 1998 hat
die IG Gleisdreieck zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt zu den
Themen Baulogistik und zu den Parkplanungen.
Mit Hilfe von Spenden hat die IG Gleisdreieck zwei Gerichtsverfahren geführt:
Die Normenkontrollklage gegen den Bebauungsplan Potsdamer Platz. Ziel
dieser Klage war die Absicherung der Flächen für den ökologischen
Ausgleich auf dem Gleisdreieck. Die Klage wurde zwar letzlich abgewiesen
vom Oberverwaltungsgericht Berlin. Sie hatte jedoch in den Jahren 1995
bis 1998 eine positive Auswirkung auf die Senatsplaner. Ohne diese Klage
wäre bei der 1998 erfolgten Änderung des Flächennutzungsplan
wahrscheinlich wesentlich mehr Baufläche vorgesehen worden.
Das zweite Verfahren wurde 1998 zusammen mit der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft
Naturschutz gegen den Bau des Parkhaus Debis geführt und leider verloren.
Nach der Gründung der Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck im 1999 ist
die IG Gleisdreieck in dieser neuen Initiative aufgegangen.
Ansprechpartner: Matthias
Bauer
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