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zuletzt aktualisiert 24. 04. 2009 |
berlin-gleisdreieck.de wird eingefrorenNach 9 Jahren in der digitalen Öffentlichkeit wird der Internetauftritt berlin-gleisdreieck.de mit dem Stand vom 23. 04. 09 eingefroren. Das bedeutet , dass die kompletten Inhalte hier weiter im Netz zugänglich bleiben, jedoch nicht mehr ergänzt und aktualisiert werden. Die Nachfolge von berlin-gleisdreieck.de wird übernommen von gleisdreieck-blog.de. Dort wird in professionellerer Form die aktuelle Berichterstattung und Diskussion stattfinden. Über die neuen Kommentarfunktionen haben Sie dort auch die Möglichkeit, sich an der Diskussion zu beteiligen. Die Gründe für diesen Seitenwechsel:. Der Serverplatz beim Provider war überfüllt, das technologische Rückrat völlig veraltet. Gleichzeitig war und ist das angesammelte Material, das die Planungsgeschichte bis an den Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts dokumentiert und reflektiert, so umfangreich geworden, dass eine Umstellung auf zeitgemäße Technik sehr viel Arbeit bedeutet hätte. Deswegen nun die Entscheidung, diese Seiten nicht aus dem Netz zu nehmen, aber trotzdem etwas neues anzufangen. Seit dem 1. Mai des Jahres 2000 hat berlin-gleisdreieck.de die Diskussionen um die ehemals schönste Brachfläche Berlins begleitet und die Positionen der Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck und der Parkgenossenschaft in die Öffentlichkeit gebracht. Abgesehen von einer kleinen Starthilfe im Jahr 1999 durch die beiden QMs des Schöneberger Nordens und des Tiergartener Südens, wurde berlin-gleisdreieck.de von ehrenamtlicher Arbeit getragen. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die diese Arbeit unterstützt haben durch Informationen, durch Fotos, durch Texte, durch Ideen. Wir haben für diese Arbeit viel Lob und Anerkennung bekommen, was ich an alle Beteiligten weitergeben möchte. Zuletzt gab es jedoch nicht nur Lob und Anerkennung für berlin-gleisdreieck.de. Es steht immer noch der Vorwurf im Raum, auf berlin-gleisdreieck.de seien gefälschte Darstellungen von Dokumenten aus dem Planungsprozess veröffentlicht worden. Mit diesem Vorwurf hatten die Grün Berlin GmbH und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung im Januar diesen Jahres das Zurückhalten von Informationen begründet. Der völlig unbegründete Vorwurf der Fälschung ist bis heute nicht zurückgenommen worden. Er zeigt, mit welchen Bandagen zur Zeit von Seiten der Senatsverwaltung und der Grün Berlin GmbH gekämpft wird. Die neue Seite gleisdreieck-blog.de setzt trotzdem auf Information und die Kraft der Argumente. Wenn sie weiter informiert werden wollen, lesen Sie gleisdreieck-blog.de. Die neue Seite können Sie auch als RSS-Feed abbonnieren und/oder Sie können dort ihre Email-Adresse eintragen. Dann werden sie automatisch benachrichtigt, wenn neue Beiträge veröffentlicht werden. Matthias Bauer, 23. 04. 2009
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Die Kleingärten auf dem Gleisdreieck sind in Gefahr In den letzten
Tage wurde bekannt, dass der Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain beim Senat
einen Antrag auf 5,5 Million Euro Fördermittel aus dem
Konjunkturprogramm (überbezirkliche Dringlichkeitsliste) gestellt
hat, um auf der Fläche
der Kleingärten
ein Sportareal mit zwei Fussballplätzen zu bauen. Damit würde
der Park auf der Westseite des Gleisdreiecks starten mit dem Plattmachen
von 50 der 75 Gärten, mit dem Abholzen von mehreren
hundert Obst- und Laubbäumen und mit dem Vertreiben einer multikulturellen
Gemeinschaft mit vielen Familien und Kindern. Musste es soweit kommen? Gab es keine andere Lösung?Noch im März 2008 hatte die BVV Friedrichshain-Kreuzberg beschlossen,
gemeinsam mit den Kleingärtnern nach Lösungen zu suchen. Noch
bis vor kurzem lief im Rahmen der projektbegleitenden AG Gleisdreieck
ein sogenanntes Pilotprojekt, das sich mit der Öffnung und der Integration
der Kleingärten in den kommenden Park beschäftigte. Es gab
die Äußerungen von Bürgermeister Schulz, vor 2014 gäbe
es sowie so keine Finanzierungen und die Zeit würde genutzt , um nach Lösungen
zu suchen. Gab es Alternativen?Seit dem Planungsworkshop im Herbst 1997 (neunzehnhundertsiebenundneunzig! damals veranstaltet vom Stadtteilausschuss Kreuzberg und vom Stadtteilverein Tiergarten Süd) sehen die verschiedenen Verwaltungen auf Bezirks.- und Senatsebene ein Sportareal anstelle der Gärten vor. Seit dieser Zeit haben sich alle Generationen von Aktivisten in den Bürgerinitiativen gegen diese Zerstörung gewandt, Alternativen eingefordert und Vorschläge gemacht. Die Argumente wurden nicht gehört. Bei den Unterlagen für den landschaftsplanerischen Wettbewerb 2006 waren die Gärten schon ausradiert, ein weißer Fleck auf dem Papier. Ebenso in den Unterlagen für den Bebauungsplan im Jahr 2006. Im Text für die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange wurden die Gärten mit keinem Wort erwähnt. Es wurde so getan, als gäbe es die Gärten schon nicht mehr. Die eigentliche Aufgabe eines Bebauungsplanverfahrens, nämlich Lösungen zu finden, die möglichst allen Interessen gerecht werden, wurde - leichtfertig oder mit Absicht? - nicht wahrgenommen - auch eine Art öffentliche Gelder zu verschleudern. Lösungen sind möglich. Es gibt auf dem Gleisdreieck Platz für beides: für Sport und für die Gärten.Doch Politik und Verwaltung wollen keine Lösung. Durch formale Festlegungen wurden Sachzwänge geschaffen, mit denen Lösungen verhindert werden sollen. Eine dieser Festlegungen lautet, der Sport könne nur südlich der Hochbahn U2 stattfinden, weil nördlich der U2 „ökologische Ausgleichsfläche“ sei und dies sei nicht änderbar, weil dies im städtebaulichen Rahmenvertrag festgelegt sei. Wer dies zu Ende denkt, muss zu dem Schluss kommen, die Gärten werden plattgemacht und durch Kunstrasen ersetzt, um ökologische Ausgleichsfläche an anderer Stelle zu sichern. Ein perverser Missbrauch des Naturschutzes! Dabei geht es auch anders. Wenn politisch gewollt, werden ökologische Ausgleichsflächen ruckzuck verlegt. Wir haben das in den letzten Jahren mehrfach erlebt. z. B. für die Ausweisung der Baufläche „Flottwellpromenade“ etwas nördlich der Kleingärten entlang der östlichen Seite der Flottwellstrasse. Die dort ursprünglich vorgesehene Ausgleichsfläche wurde 2004 durch den Städtbaulichen Rahmenvertrag nach Süden verschoben und verkleinert seitdem den Spielraum für alle Planungen auf dem Gelände. Und jetzt ein Beispiel aus dem Jahr 2009: die Anlage von 15.000 m² Trendsport (Beachvolleyball), die zur Zeit gebaut wird, findet statt auf einer Fläche, die im städtebaulichen Vertrag von 2004 als ökologische Ausgleichsfläche festgesetzt wurde. ( Link zum Vertragstext). Wohin nun diese Ausgleichsfläche geschoben wurde, ist noch nicht bekannt, denn die Planungen für den Beachvolleyball fanden statt ohne Beteiligung der Öffentlichkeit. Aber es zeigt, dass Politik und Verwaltung plötzlich erfinderisch werden, wenn sie etwas durchsetzten wollen. Es gibt eine Lösung für Sport und für Kleingärten.Die Lösung könnte so aussehen: Der Sport wird in den Park integriert und dazu nach Norden verschoben in den Bereich zwischen den beiden Hochbahnen U1 und U2. Die dort vorgesehene Ausgleichsfläche wird nach Süden verschoben, bzw. dazu genutzt, das Wäldchen südlich der Yorckbrücken im Flaschenhals zu erhalten. Wenn Politik und Verwaltung sich weiter sperren, ernsthaft nach Lösungen zu suchen, läuft alles auf eine juristische Auseinandersetzung hinaus. Für die Kündigung der Kleingärten ist laut Bundeskleingartengesetz ein rechtsgültiger Bebauungsplan notwendig. Im Bebauungsplanverfahren, das seit 1998 läuft, wurden schon zahlreiche Fehler produziert, sodass Klagen gegen diesen Plan nicht ganz aussichtslos erscheinen. [mb 27. 03. 2009]
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Der Garten im Weißen Haus. "Das
ist ein großer
Tag, wir haben darüber gesprochen, seit wir hier eingezogen sind
. . ." sagte Michelle Obama, als sie gemeinsam mit Schülern
einer Grundschule anfing, den gepflegten Rasen umzugraben. Dort sollen
nun Beete angelegt werden. Der Lageplan zeigt Flächen für Salat,
Spinat, Kräuter, Zwiebeln, Erbsen, Fenchel, Mangold und einiges
mehr. Was dort wächst, soll im Weißen Haus auf den Tisch kommen
und in Miriam's Kitchen, die Nicht-Sesshafte in Washington DC versorgt.
Mehr
Infos auf der Seite des Weißen Hauses. Was für ein Zeichen
an die Bewegung der Community Garden in den USA! Und in Berlin?
Am Bethanien gibt es Streit um die Größe der Gärten und
die grüne Stadträtin J. Kalepky ist der Meinung "Agrarwirtschaft
hat in einem Parkraum nichts zu suchen". Siehe
taz vom 02. 03. 09.
Am Gleisdreieck wurde der interkulturelle Garten aus der Nähe des
zukünftigen Eingangs Hornstrasse vertrieben, einige der GärtnerInnen
haben deprimiert aufgegeben, Teile des Gartens sind an den Rand an die
Yorckbrücken
verlagert worden - in ein Waldstückchen.
28 Bäume wurden dafür gefällt, das hat die Grün Berlin
GmbH mit fast einem Jahr Verspätung zugegeben! (Protokoll,
27. Projekt. AG, Seite2) Und die Kleingärten
im westlichen Teil des Gleisdreieck? Geht es nach dem Berliner Innensenator,
wird dort ab 2011 der Verein Türkiyemspor sein Grundstück haben.
Siehe
taz vom 20. 03. 09. Rote und grüne Politiker wollen sich profilieren,
indem sie mit einem multikulturellen Sportverein eine mulitkulturelle
Kleingartenanlage zerschlagen. Warum wird nicht nach einer Lösung
für
Sport und für Gärten
gesucht? Woher kommt diese Feindschaft gegen Gärten? |
Norbert Rheinländer nach der Sitzung: Ich habe mir bereits in der Dienstagsitzung versucht, vorzustellen, wie die in der Sitzung vom Büro Loidl vorgestellte Fläche "Möckernpromenade" zwischen dem "Schwechtenparkgelände" (nördliches, langegezogenes, gepflastertes EingangsDreieck mit der "Grünen Villa") und dem "Generalszug" in Höhe der Hornstraße in Zukunft nach den Vorstellungen des Büros Loidl aussehen soll. Als der Plan mit der gesamten Fläche und auch die Animation auf dem Tisch lag, habe ich sicherheitshalber noch mal ganz unschuldig und ungläubig nachfragte, ob denn dann die gesamte Fläche zwischen dem Rad- und Gehweg in Nord-Süd-Richtung bis zur Mauer der Möckernstraße gemeint sei, hatte ich ein differierendes und widerständiges Gefühl. Auf mein nochmaliges Nachfragen, ob denn der gesamte bis zu 30 m breite Streifen der "Möckernpromenade" von Pflasterresten und Unterholz ausgeräumt werden soll, wurde das bejaht. Ich wollte es nicht glauben . . . |
Link zum Bericht der Berliner Abendschau vom 8. 3. 2009 Gleisdreieck = Central Park? Wer dem Abendschaumoderator den Vergleich mit dem ca. 15 mal größeren "Central Park" in New York eingeflüstert hat, blieb im Bericht unklar. Dazu ein kurzer Kommentar von C. Schmidt-Hermsdorf : " . . . so neu ist die Wortblase "Central Park" nicht. Bei unserer ersten Demo gegen die Bebauung des Gleisdreieck im Jahre 2000 anläßlich des Hornstraßenfestes versuchten wir noch einen solchen Central Park inmitten Berlins zu verteidigen und wollten die Umwandlung von Parkflächen in maximal verwertbare Bauflächen zur Finanzierung der "Privatisierung der Bahn" verhindern. Der Vergleich mit dem Centralpark in New York stammte von damaligen Bürgermeister Schulz, der unsere Demonstration begleitete und sich noch wie wir gegen die Intentionen der rot-grünen Bundesregierung stemmte. Leider hat sich die ökologische Abwertung des Gleisdreiecks als Frischluftschneise durch neue Baufelder durchgesetzt. Das, was für den Park übrigblieb, verdiente dann eigentlich nicht mehr den Namen Zentralpark. Zur ökonomischen Aufwertung des Gleisdreiecks, die sich über den Rahmenvertrag mit der VIVICO 2004 durchsetzte, paßt besser der Name "Wohnen am Park" . . . [mb 10.03. 2009] |
Protestnote der Bügervertreterinnen. Es geht um den Zaun, der bisher das Wäldchen in der Mitte des Geländes geschützt hat. Offensichtlich ohne Konzept und ohne (die zugesagte) Abstimmung mit den Bügervertreterinnen wurde der Zaun entfernt. Ein weiteres Beispiel dafür, dass Grün Berlin und die Senatsverwaltung lieber Fakten schaffen als in Kooperation Lösungen zu finden. Protestnote vom 23. 02. 09, pdf-Dokument
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Baumfällungen und Informationssperre. In den nächsten Tagen und Wochen ist mit weiteren Baumfällungen auf dem Gleisdreieck zu rechnen. Gleichzeitig weigern sich die Grün Berlin GmbH und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Listen mit Zahlen über die gefällten und in in Zukunft zu fällenden Bäume herauszugeben. Die Begründung für diese Informationssperre ist sehr eigenartig: In dem Protokoll der 28. Sitzung der Planungsarbeitsgruppe heißt dazu auf Seite zwei, auf der Webseite der AG Gleisdreieck würden Listen und Pläne unrichtig und polemisch kommentiert veröffentlicht, bzw. verfälschte Darstellungen verbreitet. Als Verantwortlicher für diese Website habe ich die Grün BerlinGmbH und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung aufgefordert, diese haltlose Behauptung zurückzunehmen und solche Unterstellungen in Zukunft zu unterlassen. Kritik, oder polemische Kommentare, wie die Kritik in dem Protokoll genannt wird, werden wir uns nicht verbieten lassen. Dass die Grün Berlin GmbH und die beteiligten Vertreter der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung diese Kritik zum Vorwand nehmen, um Informationen unter Verschluss zu halten, ist bedauerlich. Es ist eine Haltung, die mit demokratischer Planungskultur und Bürgerbeteiligung nichts mehr zu tun hat. Die Informationssperre zeigt, wie weit sich Grün Berlin und die Senatsverwaltung inzwischen von der Zusage entfernt haben, die Herr Gottfriedsen als Vertreter der Grün Berlin GmbH in der ersten Sitzung der projektbegleitenden AG am 16. 01. 2007 gemacht hat: nämlich dass über jeden einzelnen zu fällenden Baum offen gesprochen werde, dass Transparenz über alle notwendigen Fällungen hergestellt werde. Sollten die Informationen über die Baumfällungen weiter unter Verschluss gehalten werden, bleibt nur, dass die Listen der Baumfällungen im Nachhinein in ehrenamtlicher Arbeit von Anwohnern erstellt werden. Matthias Bauer [mb10. 02. 2009] |
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Anhalter Güterbahnhof, alles plattgemacht "Die bisherigen Erfolge der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Grün Berlin in Rahmen der Umgestaltung dieser vorher innerstädtisch einmaligen Fläche wurden am 21. 01. 2009 fotografiert. " schreibt der Fotograf unter die Bilder, die auf dem Anhalter Güterbahnhof aufgenommen wurden. Alle Bilder als PDF-Dokument |
Das Scheitern der Bürgerbeteiligung am Gleisdreieck beschrieben in:
Weitere Artikel zur Parkplanung in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Garten+Landschaft (01/2009), die leider nicht online verfügbar sind:
[mb21. 01. 2009] |
Kettensägenmassaker auf dem Gleisdreieck Mehr Bilder im gleisdreieck.blog |
Kahlschlag auf dem Gleisdreieck. Als platten Rückfall von einer bestandsorientierten in eine bestandsvernichtende Planung beschreibt Christian Schmidt-Hermsdorf die Ereignisse auf dem Gleisdreieck. Sein Text erscheint im Januar 2009 im "Kreuzberger Horn". Hier der Vorabdruck als PDF-Dokument mit zahlreichen Bildern. [mb 22. 12. 2008]
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Aber was nützt kritische Begleitung, wenn Grün Berlin sich über alles
hinwegsetzt? Man sieht auf dem Foto den stattlichen Baumstumpf rechts
von dem PKW. Auf der "Info"veranstaltung von Grün
Berlin am 29. 11. 08 wurde versprochen zu prüfen, ob dieser
Baum im zukünftigen Parkeingang erhalten bleiben kann. Nun ist er weg.
Und mit ihm viele weitere Bäume. Grün Berlin wird sagen, der Baum war
sowieso krank oder nicht standfest oder so.
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| Baumfällungen haben begonnen. Aufmerksame
Spaziergänger haben es bemerkt. Die Baumfällungen haben schon begonnen
an der Rampe Yorckstraße. Es ist zu befürchten, dass nun
schon mal Fakten geschaffen werden, obwohl die Planungen noch nicht abgestimmt
sind und die Infoveranstaltung am Samstag, den 29.11.08 ohne Ergebnis
verlief. Gleich am Anfang der Veranstaltung wurde klar, dass es weitere Veranstaltungen zu Baumfällungen geben wird, denn diesmal sollte es "nur" um 135 Bäume gehen. Die 135 Bäume sollen an drei Standorte fallen: Eingang Hornstraße, Rampe südlich der der Ladestraße und am zukünftigen Eingang Yorckstraße. Am Eingang Yorckstraße scheint das Sicherheitsargument noch am plausibelsten. Die hohen Pappeln könnten im Sturm umfallen und jemanden verletzen. An den beiden anderen Standorte jedoch würden mit den Baumfällungen vorschnell Fakten geschaffen. Der Eingang an der Hornstraße könnte leicht umgestaltet werden, um mehr Natur zu erhalten. Bei der alten Bahnrampe nähe Ladestraße lautete die Begründung für Baumfällungen, dass die Rampe wieder instandgesetzt werden soll. Für welche Nutzung dieses Instandsetzung gedacht ist, blieb unklar. Genauso gut könnte die Rampe als Ruine erhalten bleiben und damit der gesamte Baumbestand. Der geplante Weg in der Achse des Generalszug, der die Rampe durchschneiden soll, würde dann die Blick auf die für das Gleisdreieck typische Mischung aus Ruinen und Wildwuchs freigeben. Auch im Detail bleiben die Infos von Grün Berlin und der Landschaftsplaner vom Büro Loidl widersprüchlich. Gesagt wurde, dass die Bäume auf der Rampe selbst stehen bleiben würden. Wer sich jedoch dort umschaut, wird sehen, dass alle Bäume den gelben (!) Punkt tragen, mit dem sie zum Abholzen freigegeben werden. Nur ein Teil der angekündigten 135 Bäume wurde auf dem Rundgang gezeigt. Gefehlt haben vor Ort Markierungen, z. B. rot-weisses Flatterband, um die geplanten Eingriffe deutlich zu machen. Gefehlt hat auch eine gemeinsame Abschlussdiskussion, auf der die offenen Fragen hätten angesprochen werden können. [mb 04. 12. 2008] |
300 Bäume in Gefahr. Geht es nach der Grün Berlin werden in den nächsten Monaten 300 Bäume auf dem östlichen Teil des Gleisdreieck - dem Anhalter Güterbahnhof - fallen. Dies ist ein erheblicher Anteil. Das Baumgutachten hatte in diesem Bereich rund 900 Bäume verzeichnet, von denen ca. 75 für die Sanierung der Mauer an der Möckernstraße und ca. 20 für die Anlage der interkulturellen Gärten geopfert wurden. Mit den 300 Fällungen, die jetzt geplant sind, ist also fast die Hälfte des Bestandes in Gefahr. Kann oder will Grün Berlin nicht besser mit dem Bestand umgehen ? Am kommenden Wochende gibt es die Gelegenheit sich zu informieren und Grün Berlin die Meinung zusagen
24. 11. 08
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Perönliche Anmerkung.
Nach 15 Jahren Engagement bin ich etwas müde, diese Seiten kontinuierlich
zu füllen. Anlässe zu Berichten hätte es schon gegeben:
die Baupläne der
Vivico und der UFA in der Frischluftschneise südlich des Potsdamer
Platzes, die Sportler von Türkiyemspor, die dringend Fussballplätze
brauchen und deren Notlage von Bezirkspolitikern instrumentalisiert wird
gegen die Kleingärtner,
der blinde Pragmatismus der Grün Berlin GmbH, mit dem die berühmte
Vegetation vor Ort und die am Park interessierten sozialen Netze gleichermaßen
niedergewalzt werden. Das hat mich nicht unberührt gelassen. Nun
werden die schlimmsten Befürchtungen wahr, wenn heißt, dass
300 Bäume
fallen sollen. Anlaß für
mich, diese Seite wieder zu beleben, die demnächst in neuer Technik
erscheinen wird. Matthias Bauer 24.
11. 08
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| Forderungen nach mehr Vegetationsinseln
abgelehnt. Mit einem förmlichen
Beschluß haben die Senatsverwaltung, Grün Berlin und der Bezirk
FXberg die Forderungen der Initiativenplattform und der Anwohnervertreter
nach einer Vergrößerung der Vegetationsinseln abgelehnt. Ziel
der Forderungen war, mehr grünen Wildwuchs und historische Spuren
auf der östlichen Seite
des Anhalter Güterbahnhofs zu erhalten. Zu Denken gibt auch der
unerbittliche Ton der Stellungnahme, die hier dokumentiert wird. [mb
03. 07. 2008] Text von Grün Berlin 24. 06. 08 |
Langer Tag der Stadtnatur auf
dem Gleisdreieck
Mehr Infos zu den einzelnen Veranstaltungen auf |
Neuer Flyer der Elterninitiative
Gleisdreieck. Zu wöchentlichen
Treffen am Bauwagen, zu "Treibholz", Somerferienprogramm und weiteren
Aktivitäten lädt die Elerninitiative Gleisdreieck ein, die sich für
den Erhalt der
unberührten Natur als Spiel- und
Naturerfahrungsraum im neuen
Park auf dem Gleisdreieck einsetzt.
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Bautzener Straße: 18 Ideen für den Gebrüder Grimm Park. So heißt die Ausstellung, die am 19. 06. 2008 um 19 Uhr in der Bautzener Straße 4 eröffnet wird. In der Pressemitteilung der Anwohner-Initiative-Bautzener-Straße heißt es dazu:
Ausstellung vom 19.6. bis 6.7.
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| TV-Berlin über die Kleingärten auf dem Postdamer Güterbahnhof, gesendet am 28. 04. 08 |
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Flugblatt zum Bürgerfest am 26. 04.
8. Die in Punkt 1 erwähnte "Baumplanzung" hat nicht stattgefunden, war
wohl auch besser so. [27. 04. 2008] |
Ein
visueller Kommentar zum Bürgerfest am |
Visualisierung der Eingriffe gefordert. Auf der letzten Sitzung der projektbegleitenden Arbeitsgruppe für den Park am Gleisdreieck am 15. 04. 08 hat Anwohnervertreter Norbert Rheinlaender gefordert, dass die Eingriffe in den Park, (hunderte von Bäumen sind in Gefahr), vorher vor Ort sichtbar gemacht werden. Hier ein Auszug aus dem Vorschlag: " . . . Für die Veranstaltung am 26. 04. 08, aber auch darüber hinaus, wäre es sinnvoll und hilfreich, die geplanten Eingriffe vor Ort zu markieren. Wir schlagen vor, dass das gesamte Wegesystem vor Ort markiert wird mit rot-weissem Flatterband, damit der Verlauf und der Flächenbedarf sichtbar wird. Ebenso sollten die nach der jetzt vorliegenden Planung zu erhaltenden Vegetationsinseln vor Ort markiert werden, z. B. mit einem andersfarbigen Flatterband als das Wegesystem, ebenso alle anderen Funktionen und Nutzungen. Die Visualisierung von Bauvorhaben vor Ort mittels einfacher Hilfsmittel ist in der Schweiz ein gängiges Verfahren. Bei einem so bedeutungsvollen Vorhaben und einem so umstrittenen Eingriff wie auf dem Anhalter Güterbahnhof sollte diese Verfahren auch hier zur Anwendung kommen . . . " Die projektbegleitende Arbeitsgruppe hat dem Vorschlag im Prinzip zugestimmt,
hielt jedoch die Zeit bis zur Veranstaltung am 26. 04.
08 zu kurz für eine Realisierung.
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"Bürger"-Fest am 26. April. Am letzten Samstag im April lädt die Grün Berlin GmbH zu einem Bürgerfest ein. In der Einladung werden verschiedenen Aktivitäten angekündigt, u. a. daß das Fest um 11 Uhr von Senatorin Junge-Reyer mit dem Pflanzen eines Baumes eröffnet wird, die Eröffnung des Infobüros, eine Oldtimerausstellung des Technikmuseums, sportliche Aktivitäten auf dem ehemaligen Baulogistikparkplatz. Alle Initiativen sind eingeladen, bei dem Fest mitzumachen. Mit dem beiliegendem Antwortfax (siehe Link zu PDF-Dokument unten) können Markstände, bzw. Flächen geordert werden. Vor dem großen Abräumen auf dem Anhalter Güterbahnhof will die Grün Berlin GmbH Öffentlichkeit für Ihre Parkplanung herstellen. Es wird spannend sein, zusehen, ob die Kritiker der vorliegenden Parkplanung es schaffen, ihre Argumente auf der Veranstaltung einzubringen. |
Bebauungsplan Gleisdreieck durchgewunken.
Auf der Sitzung des Ausschuss für Stadtplanung im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg
am 18. 03. 08 wurde der Bebauungsplan Gleisdreieck ohne Diskussion durchgewunken.
Eigentlich sieht das Baugesetzbuch nach frühzeitiger Bürgerbeteiligung
und der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange eine weitere öffentliche
Auslegung und Beteiligung der Bürger vor. Darauf soll verzichtet
werden. Stattdessen soll der B-Plan nun in Teilbebauungspläne aufgeteilt
werden, also B-Pläne für die einzelnen Baufelder. Die bisherigen
Einwände
von insgesamt 130 Bürgern blieben vollständig unberücksichtigt
und unbeantwortet.
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Yorckbrücken: Haste mal 2 Millionen: am
Freitag, den 14. 03. 08 wurde auf einer Pressekonferenz im Rathaus Schöneberg
ein Gutachten zur Sanierung und ein städtebauliches Konzept zur künftigen
Nutzung der Yorckbrücken vorgestellt. Das Sanierungsgutachten geht von
ca. 90 - 100.000 € für die Sanierung eines Brückenstegs aus. Bei 20
Brückenstegen also rund 2 Mio €, die restlichen 10 Stege könnten durch
die Nutzer wie die S-Bahn, überregionaler Fahradweg u. a. finanziert werden.
Dazu kommt noch die Sanierung der Stützmauern mit den Widerlagern. Für
die nördliche Seite wurde dies auf 1,5 Mio € geschätzt. Dieser Betrag würde
jedoch auch anfallen, wenn die Brücken abgerissen werden. Der Abriss droht,
wenn die Finanzierung nicht klappt. Bisher stehen nur begrenzte Mittel
aus dem Topf Stadtumbau West bereit.
Die Bilder, erstellt von ASL im Auftrag des Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, zeigen den östlichen und den westlichen Vorplatz zu den Yorckbrücken. [19. 03. 2008] |
Neue Anwohnervertreter gewählt. Auf der Informations- und Wahlveranstaltung am 12. 03. 08 wurden neue Anwohnerverter gewählt:
Als Stellvertreter wurden gewählt:
[16. 03. 2008] |
Das Protokoll
der Wahlveranstaltung steht hier als PDF-Dokument
zur Verfügung. |
Wie dick ist ein Arm? Das obige Bild zeigt die für die Anlage der interkuturellen Gärten abgeräumte und ausgekofferte Fläche. Angekündigt war von Grün Berlin die Rodung von ca. "30 armdicken Bäumchen". Die großen Bäume sollten stehen bleiben. Nun ist alles weg. Das Bild weiter unten (siehe Meldung vom 27. 02. 08) zeigt, dass ca. 5- 6 größere Bäume dabei waren. Das Baumgutachten von Fechner (erstellt im November 2006 im Auftrag von Grün Berlin) listet auf der Fläche etwa 20 Bäume auf mit einem Stammumfang größer als 30 cm: Pappeln, Robinien, Birken, Ahorne und Stileichen. Die Fragen, waren die all armdick? oder wie dick ist ein Arm? blieben in der Planungsarbeitsgruppe am 11. 03. 08 unbeantwortet. Die Kritik an den Rodungen richtig sich nicht gegen die interkuturellen Gärtner. Für die Anlage der Gärten ist es notwendig, vernünftigen Boden herzustellen. Aber: es hätte Flächen gegeben, auf denen dies mit wesentlich weniger Eingriffen möglich gewesen wäre. Frage ist nun auch, ob das Konzept des Auskofferns (also das großflächige Abgraben des Geländes) das richtige Konzept für ein Gelände ist, das durch die Mischung von wildgewachsenem Grün und historischen Spuren über Berlin hinaus bekannt geworden ist. Insbesondere im östlichen Teils des Anhalter Güterbahnhofs stellt das Konzept des Auskofferns eine große Gefahr dar für die vorhandene Vegetation. Wildgräser, Blumen, Rosenbüsche, Bäume beim großflächigen Abgraben des Geländes zu schützen, als Inseln innerhalb der neu angelegten (ca. 40 cm tieferliegenden) Flächen zu bewahren, wird in der Praxis sehr, sehr schwierig werden. Kollateralschäden sind da vorprogrammiert. Und wenn dann alte Schienen herausgezogen werden, kommt alles in der Nachbarschaft ins Rutschen, ist nicht mehr standfest - und muss schließlich weg, wie jetzt auf der kleinen Fläche für die Gärten. Von den 991 Bäumen im Ostpark, die das Gutachten von Fechner auflistet, sind schon fast 100 weg. 75 Fällungen waren unvermeidbar für die Sanierung der Mauer an der Möckernstrasse. Der Rest wäre vermeidbar gewesen. [12. 03. 2008]
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Runder Tisch Gleisdreieck wieder angesagt. Auf der Sitzung der Planungsarbeitsgruppe Gleisdreieck am 11. 03. 08 wurde die Absage des Runden Tisches durch die Senatsverwaltung zwei Wochen vorher als Mißverständnis bezeichnet. Der Runde Tisch soll nach Informationen der Senatsverwaltung nun doch im April stattfinden. Bei dem Runden Tisch sollen die bisher aus der Planungsarbeitsgruppe Gleisdreieck ausgeklammerten Themen besprochen werden: Verbindungen zum Kiez Bautzener Straße und zur Schöneberger Schleife, Zukunft der Yorckbrücken, Kleingärten und Sport - "der weisse Fleck" in der bisherigen Planung. [12. 03. 2008]
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| Neues zum weissen Fleck: Bisher wurde die Fläche auf dem Postdamer Güterbahnhof südlich der U2 ausschließlich hinter verschlossenen Türen verplant. Senats- und Bezirksverwaltung und Landesportbund hatten hier Testplanungen erarbeitet für eine Turnhalle sowie zwei kleine oder einen großen Sportplatz - die dort vorhandenen Kleingärten sollten dafür verschwinden. Nun wurde auf der gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse für Sport und Stadtentwicklung im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg beschlossen, dass ausser dem Landessportbund auch die Anwohner und die Bürgerinitiativen an der Planung zu beteiligen sind. [09. 03.2008] |
Runder Tisch Gleisdreieck abgesagt. Am
Rande der Sitzung der Planungsarbeitsgruppe am 26. 02. 08 wurde bekannt.,
dass der geplante Runde Tisch nicht stattfinden soll. Begründung:
Herr Nagel von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung möchte den Runden
Tisch nicht. Zur Erinnerung: Als im Herbst 2007 Anwohnervertreter mit
Rücktritt aus der Planungs-Arbeitsgruppe drohten wegen mangelnder Beteiligung
und dem Ausblenden wichtiger Fragen (z. B. Sport und Kleingärten, keine
Verbindungen des Parks zum Bautzener Kiez und zur Schöneberger Schleife)
wurde von der Senatsverwaltung ein Runder Tisch vorgeschlagen, der sich
mit diesen Fragen beschäftigen sollte. Davon rückt die
Senatsverwaltung nun ab und befestigt damit den bisherigen Zustand: Hinter
den Kulissen versuchen Einzelgruppen ihre Interessen durchzusetzen und
Fakten zu schaffen. Transparenz und Bürgerbeteiligung? Ja klar, aber
nur, wenn es nicht ans Eingemachte geht. [27.02.2008] |
Rodungen für die Interkulturellen Gärten. In der Nähe der Yorckbrücken wird zur Zeit der neue Standort für die interkulturellen Gärten vorbereitet. Abgesprochen war das Abholzen von etwa 30 kleinen, "armdicken" Bäumchen. Im Eifer des Gefechts wurden jedoch auch einige größere Bäume erwischt. Damit hat die Grün Berlin GmbH gegen ihren selbst formulierten Anspruch, über jeden einzelnen Baum, der gefällt werden muß, vorher zu sprechen, verstoßen. "Die waren sowie krank" sagt der zuständige Sachbearbeiter. Noch liegen die "corpus delicti" vor Ort, wer sich also selbst ein Bild machen möchte . . . Zum Hintergrund: die Anwohnervertreter in der Planungs AG hatten den neuen Standort für die Gärten kritisch gesehen: zu klein, eingezwängt zwischen Weg, Yorckstraße und zukünftiges Baufeld, die Fläche zu bewaldet. Grün Berlin GmbH und die Vertreter der Senatsverwaltung hatten sich seit Juli 2007 geweigert, darüber überhaupt zu sprechen. Zumindest das letzte Argument " zu bewaldet" ist nun weg, einfach weggeholzt. [27.02.2008] |
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Neuwahl der Anwohnervertreter/innen für die Planunsgarbeitsgruppe Gleisdreieck. Die Veranstaltung findet statt am 12. März 2008 um 19 Uhr in der Hector-Petersen-Schule am Tempelhofer Ufer 15. Mehr Information auf dem Flugblatt mit Skizze der aktuellen Planung auf der Rückseite. Download Einladungsflugblatt 1,25 MB |
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Es waren genau diese Art von Projekten, die die Parkgenossenschaft im Sinn hatte, als sie "Bürgerbetreute Freizeitinseln" vorschlug — Inseln, die für Lebendigkeit, Austausch im Park und für Identifikation der Nutzer mit dem Park sorgen. Durch die Projekte würde eine soziale Nachhaltigkeit entstehen, auf die ein moderner Park in einer finanziell gebeutelten Stadt angewiesen ist. Leider wird dieses Konzept durch die aktuelle Parkplanung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der Grün Berlin GmbH konterkarriert. Die existierenden Projekte (Gärten, Bauspielplatz) werden an den Rand gedrängt, der für Experimente offene Raum — notwendig für das Entstehen neuer Projekte — wird weggeplant. Mehr Information über das offene Atelier im Menue "Ideen und Projekte" |
| Der Ausschuss Stadtplanung des Berliner Abgeordnetenhaus debattierte am 20. 01. 2008 über die Planungen für den Park. Das Presseecho von Taz, Tagesspiegel und Berlin Zeitung |
| VIVICO wird österreichisch - für 1,03 Milliarden Euro. Ein Schnäppchen? [05. 12. 07] |
| Tod im Wiesenmeer. Eine kritische Reflektion nicht nur der "Planungen" für das Gleisdreieck. Sehr lesenswert ! Im Blog "Neues vom Glöckner" [04. 12. 07] |
Bürgerbeteiligungkrise. Am
27. 11.07 fand nach langer Unterbrechung wieder eine Sitzung der Planungsarbeitsgruppe
Gleisdreieck statt. |
| Verkauf der Vivico. Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland steht der Verkauf der VIVICO umnmittelbar bevor. Die Vivico (ehemals Bahn-Immobilien-Management-Gmbh) ist immer noch Hauptgrundstückseigentümer am Gleisdreieck. Mehr über diese - von der Öffentlichkeit kaum beachtete - Bahn-Privatisierung im Artikel der Financial Times im Menue "Presssepiegel" . [02. 12. 07] |
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| "Bürgerinformation" zur Instandsetzung der Bahnhofsmauer an der Möckernstraße. Am Samstag, den 24. 11. 07 laden die Grün Berlin GmbH, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und das Bezirskamt zu einer Begehung ein. Thema sind die "Eingriffe in den Baumbestand", die notwendig sind, um die Mauer zu sanieren. Treffpunkt, Sa. 14 Uhr Tempelhofer Ufer/Möckernstraße. Weitere infos, z. B. ein kleiner Lageplan, im Einladungsflyer der Grün Berlin GmbH, der in einer Auflage von 13.000 (!) Stück verteilt wurde. [22.11..07] |
| Bürgerbeteiligung vorübergehend abgeschaltet. (2) Auf dem Stadtforum zum Thema Sport am 29. 10. 2007 noch ließ sich die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung selbst loben für die „Partizipation bei den Planungen am Gleisdreieck“. De facto ist die Bürgerbeteiligung am Gleisdreieck jedoch seit dem 9. Juli 2007 suspendiert. Die Planungen für den Park gehen zur Zeit ohne Bürgerbeteiligung weiter. Wie es dazu kam und welche Konsequenzen sie daraus ziehen, beschreiben die beiden Anwohnervertreter Christian Schmidt-Hermsdorf und Matthias Bauer in persönlichen Erklärungen. [4. 11. 07] |
| Bürgerbeteiligung vorübergehend abgeschaltet. (1) Die Planungen für den Park am Gleisdreieck gehen weiter - aber ohne Sitzungen mit den gewählten Anwohnervertretern. Dies geht aus einem Schreiben der Grün Berlin GmbH vom 19. 10. 07 hervor. Die nach wie vor umstrittene Vorplanung wird zur Zeit in der Senatsverwaltung geprüft. Die Planungsarbeitsgruppe mit den Anwohnervertetern soll erst gegen Ende des Jahres wieder tagen, wenn diese Prüfung abgeschlossen ist. Am 24. November soll es eine Informationsveranstaltung zu den für die Sanierung der Stützmauer notwendigen Baumfällungen entlang der Möckernstraße geben. [24.10.07] |
Vorentwurf Gleisdreieck überarbeitet: Am 18. September wurde in der Planungsarbeitsgruppe Gleisdreieck ein veränderter Vorentwurf vorgestellt. Die wichtigsten Änderungen:
Weitere Infos:
Der Vorentwurf liegt nun digital vor. Im Menue Parkplanung/Planungsprotokolle können die Pläne angeschaut, bzw. heruntergeladen werden. [01.10.07] |
Eigentumsübergang am Gleisdreieck. In der Sitzung der Planunsgarbeitsgruppe am 18. 09. 07 wurden wichtige Infos bekannt gegeben:
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Das doppelte Lottchen:
es gibt nur einen Rudi Völler, aber zweimal die "Planungsarbeitsgruppe
Gleisdreieck". Die erste "Planungsarbeitsgruppe", über
deren Arbeit hier im Menu "Parkplanung" berichtet wird und eine zweite,
gleichnamige Arbeitsgruppe, über die nun auf der Website des Landessportbundes
Berlin berichtet wurde. Die erste Planunsgarbeitsgruppe plant
den Gleisdreieck-Park (bis auf einen weissen Fleck) im südlichen Bereich
des Potsdamer Güterbahnhofs. Diesen weissen Fleck beplant die zweite Planunsarbeitsgruppe.
Die erste AG plant mit Bürgerbeteiligung, drei gewählte Anwohnervertreter
sitzen mit am Tisch. Die zweite Planungsarbeitsgruppe plant ohne Bürgerbeteiligung,
dafür sitzen die Vertreter der Sportlobby mit drin. Senatsverwaltung und
Bezirke sind in beiden Arbeitsgruppen. Gerüchten zufolge soll es noch weitere
Arbeitsgruppen Gleisdreieck geben mit Technikmuseum, mit Vivico u. a. Ist
zu hoffen, dass die Verwaltung da nicht den Überblick verliert und die
Protokolle der unterschiedlichen, aber gleichnamigen Arbeitsgruppen auch
richtig abheftet.
[28.09.07] |
| "Die Kleingärten als Teil des Gleisdreieck-Park?" Eine Veranstaltung der Parkgenossenschaft und der Kleingartenkolonie POG e. V. am 5. September um 19 Uhr geht dieser Frage nach. |
| "Eine andere Welt ist pflanzbar" - In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von 26. 08. 07 berichtet ein kluger Kopf über die Bedeutung der interkulturellen Gärten auf dem Gleisdreieck und anderswo. |
![]() Der
Vorentwurf des Atelier Loidl für den Gleisdreieck-Park liegt
nun vor.
Er kann ab Montag, den 25. Juni zwei Wochen lang eingesehen werden und zwar
in der "Grünen Villa". Das ist ein Bürocontainer im nördlichen
Bereich des Anhalter Güterbahnhofs, Zugang über die Ecke Möckernstraße
/ Kanalufer. östlich am Spectrum vorbeigehen. Öffnungszeiten: Montag
bis Freitag von 15 bis 18 Uhr, Samstags 12 bis 18 Uhr und am Sonntag, den 1.
Juli von 14 bis 18 Uhr. Der Vorentwurf ist eine wichtige Weichenstellung im
Planungsprozess, es lohnt sich also, hinzugehen, sich die Planungen erläutern
zu lassen und sich zu äußern. Der Vorentwurf wird am
9. Juli umd 17 Uhr in der Hector-Petersen-Schule öffentlich vorgestellt. Eine
Hilfe beim Lesen der Pläne
sind die "kommentierten
Pläne", die hier heruntergeladen werden können. Weitere Information
durch den schriftlichen Bericht zur Vorplanung des Atelier
Loidl, sowie eine Unterschriftliste der Parkgenossenschaft
mit drei Forderungen. |
Gleisdreieck am Langen Tag der
Stadtnatur, 30. 06 und 1. 07 Samstag, den 30. Juni 2007
Sonntag, den 1. Juli 2007
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" . . . Eine ihrer Hauptaufgaben sieht die Genossenschaft in der Organisation bürgerbetreuter Freizeitinseln und Patenschaften und ihrer Vernetzung in der Parklandschaft. So kann sich stufenweise eine bürgerschaftliche Trägerstruktur für die nachhaltige Pflege und Unterhaltung des Parks entwickeln. Ein solches Netz soll die Pflege durch Grünämter keineswegs ersetzen, sondern kooperativ ergänzen, um der chronischen Unterfinanzierung der Ämter und der absehbaren Verwahrlosung von Grünanlagen entgegenwirken zu können . . . " Das Konzept wird zur Zeit kontrovers diskutiert, sowohl innerhalb der beteiligten Initiativen als auch in der Projektbegleitenden Arbeitsgruppe, in der Vertreter von Senat, Bezirk, Grün Berlin GmbH, des Atelier Loidl und Anwohnervertreter den zukünftigen Gleisdreieckpark planen. [16 05 2007] |
Bankenkandal |
| Bank gestohlen. Das gute Stück aus Edelstahl sollte im Jahr 2000 anläßlich des Hornstraßenfestes auf dem Gleisdreieck ausfgestellt werden, um ein Zeichen für den Park zusetzen. Es dauerte jedoch noch bis zum Jahr 2004, bis sie aufgestellt werden konnte. Seitdem hat die Bank gute Dienste geleistet, mal wanderte sie in den Schatten, mal in die Sonne, immer war sie ein Treffpunkt für die unterschiedlichsten Besucher des Parks. Nun ist die Bank verschwunden, eingeschmolzen? privatisiert ? in einen Wohnzimmer? Hinweise zum Verbleib der Bank bitte an info@berlin-gleisdreieck.de. Sachspenden oder Geldspenden zur Anschaffung neuer Sitzgelegenheiten sind ebenfalls willkommen. [24 03 2007] |
| Schwielowsee-Grundschule vor dem AUS ? Nach vier Jahren großen Engagement für den Erhalt des Kinderzentrums an der Monumentenstraße und die notwendige Asbestsanierung hat der Bezirk Tempelhof-Schöneberg die Schließung der Schule beschlossen. Diese Entscheidung könnte sehr negative Folgen für den an das Gleisdreieck grenzenden Stadtteil des nördlichen Schönebergs haben. |
| 5,5 Mio, wofür? Die Lokalpresse überschlägt sich, der Tagesspiegel entdeckt den investigativen Journalismus und schickt jemanden nach London. Dabei liegen die Ursachen dafür, dass nun das Land Berlin 5,5 Mio € für 3,4 ha auf dem Anhalter Güterbahnhof an die VIVICO überweisen mußte, in Berlin. In einer Pressemitteilung der Parkgenossenschaft Gleisdreieck wird erklärt, warum der angeblich "kostenneutrale" städtebauliche Vertrag nun doch nicht kostenneutral ist. |
| Anwohnervertreter gewählt. Auf der Veranstaltung am 13. 12. wurden von den ca. 50 Teilnehmern, die zahlreiche Institutionen, Vereine und Gruppen repräsentieren, drei Anwohnervertreter gewählt: Matthias Bauer, Monika Gerlach und Christian Schmidt-Hermsdorf. Die vier Stellvertreter sind Marlis Funk, Norbert Rheinlaender, Elisabeth Meyer-Renschhausen und Heidrun Schneiker. |
Neue Planungsgremien für die Realisierung des Parks. Die Grün-Berlin GmbH und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung haben auf der Veranstaltung am 16. 11. 06 in der Hector-Petersen-Schule folgendes Konzept vorgeschlagen:
Die am 16. 11. 06 präsentierten Folien mit schematischer Darstellung der verschiedenen Planungsabläufe und Planungsgremien können hier als Power-Point-Präsentation heruntergeladen werden. Auf der Veranstaltung am 16. 11. 06 hat die Parkgenossenschaft Gleisdreieck das Mandat bekommen, das erste Treffen der Initiativen-Plattform zu organisieren, auf der die beiden Anwohnervertreter gewählt werden sollen. Die Veranstaltung wird stattfinden am Mittwoch, den 13. 12. 06 von 18 bis 21 Uhr in in der Schwielowsee-Grundschule, Monumentenstraße 13 a. Die Einladung kann hier heruntergeladen werden. |
Die Power-Point-Präsentation von GRÜN BERLIN, 270 kb |
Pflanzaktion am Mauerpark - "FREUND SUBOTNIK RUFT !". Am kommenden Samstag, den 18. 11. ab 13 Uhr und am Sonntag, den 19. 11. ab 11 Uhr sowie am darauf folgenden Wochenende sollen rund 65 Bäume gepflanzt werden, die von verschiedenen Spendern zur Verfügung gestellt wurden. Gesucht werden Leute, die Lust haben auf sinnvolle körperliche Betätigung und,
wenn möglich , Spaten oder Schaufeln mitbringen. Die Aktion findet statt auf einer durch Bebauungspläne bedrohten Fläche. Unter anderem haben auch Petra Pau und Gregor Gysi ihre Teilnahme an der Aktion zugesagt. |
| Neue Brücke über den Landwehrkanal. Zwischen Potsdamer Güterbahnhof und Tilla-Durieux-Park am Potsdamer Platz soll bis 2008 eine neue Brücke entstehen. Der Architekturwettbewerb für die Brücke wurde nun abgeschlossen. Gewonnen hat . . . der Rechte-Winkel-Fetischismus. Ein Teil der Entwürfe sind zu sehen auf Competion Online. Die Brücke wird bezahlt aus den Geldern, die die Investoren vom Potsdamer Platz für ökologischen Ausgleich zur Verfügung gestellt haben. Laut städtebaulichen Vertrag sollte damit der Ort des Eingriffs (also Potsdamer Platz) mit dem Ort des Ausgleichs (Gleisdreieck-Park) verbunden werden. Ursprünglich war dabei an eine Brücke gedacht, die beides kreuzungsfrei verbindet. Nun wird es eine Sparversion, die nur das Wasser überbrückt. Die Nutzer müssen dreimal an der Ampel warten, um von einer zur anderen Seite zu gelangen. Ein Wettbewerbsteilnehmer hatte sogar mit den Gedanken gespielt, keine Brücke zu entwerfen, sondern auf die nahegelegene Köthener Brücke und die Marshallbrücke zu verweisen. Die Senatsverwaltung begründet die Sparversion mit den zu langen Rampen einer großen Brücke und. mit finanziellen Erwägungen. Das hier gesparte Geld könne in die Ost-West-Brücke über die neue Fernbahn auf dem Gleisdreieck gesteckt werden. Man wird sehen, ob das funktioniert, denn eigentlich ist die Verwendung der Öko-Ausgleichsmittel vertraglich festgelegt und die Ost-West-Brücke steht nicht im städtebaulichen Vertrag. Wenn es wirklich um Sparen gegangen wäre, hätte man einfach die Baulogistik-Brücke erhalten können, die hier bis 1998 stand. Die für 60-Tonnen-LKW ausgelegte Brücke verband kreuzungsfrei beide Parks. Durch eine entsprechende Umgestaltung der Brücke wäre eine attraktive Verbindung für Fußgänger und Radfahrer entstanden, die der Bedeutung des grünen Weges vom Berliner Tiergarten bis südlichen Stadtrand gerecht geworden wäre. [130906] |
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Bebauungs-Plan Gleisdreieck |
| Poetische Liebeserklärung an die vom Abriss bedrohten Yorckbrücken von Dr. Gabyi M. Stange |
Kritische Anmerkungen zum landschaftsplanerischen Wettbewerb. Da auf der senatseigenen Website gleisdreieck-dialog.de. nicht mehr die Beiträge der Bürger selbst, sondern nur eine gefilterte Zusammenfassung zu lesen ist, drucken wie die Texte nun auf unserer Seite ab. Beiträge bitte senden an info@berlin-gleisdreieck.de. Bisher gibt es 5 Beiträge von |
| Landschaftsplanerischer Wettbewerb. Die erste Stufe wurde am 6. 04. 06 entschieden. |
| Runde Tische gegründet. Auf der Veranstaltung zum "Stadtumbau West" am 29. 03. 06 haben interessierte AnwohnerInnen mehrere "Runde Tische" gegründet, unter anderem auch zur Bautzener Straße. |
Trucker-Rennen auf dem Anhalter-Güterbahnhof. Kurz bevor der Park Wirklichkeit wird, wird nochmal wertvolle Vegetation niedergemacht und werden die alten Pflasterstraßen zerstört. Das alles - ohne besondere Notwendigkeit, sondern einfach so - aus Gedankenlosigkeit.. Ein Augenzeugenbericht: ". . . war Freitag, 10. 03. 06 gegen 20.30 Uhr aufm Gelände und glaubte nicht, was ich sah: besonders ausgiebig fuhr ein roter Truck mit dem Kennzeichen: GP-SR 331 seine 20, 30, ....Runden mit gerne schleuderndem Anhänger umher. War alles so schön laut und lustig; bloß für wen?
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| Pressemitteilung der AG Gleisdreieck, 03. 03. 06 Yorckbrücken: Abriß hat schon begonnen! |
| Pressemitteilung der AG Gleisdreieck, 20. 02. 06
"Baumstreit im Wald am Tempodrom",pdf-Dokument |
Kettensägenmassaker auf dem Anhalter Personenbahnhof
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| Während im gerade laufenden Wettbewerb für den zukünftigen Gleisdreieckpark der Erhalt der in Jahrzehnten gewachsen Vegetation ein wichtiges Thema ist , wird genau diese Vegetation auf dem Anhalter Personbahnhof großflächig mit der Kettensäge zerstört. (hier klicken, um weitere Fotos zu sehen). Die Gründe sind schwer nachzuvollziehen, wie der folgende Bericht zeigt: |
| Liebe Freundinnen und Freunde des Gleisdreiecks,
nachdem das Wäldchen am Tempodrom unserer Meinung nach, willkürlich niedergemetzelt wurde, wandten sich einige von uns AnwohnerInnen geschockt ans Grünflächenamt. Im Folgenden möchte ich euch kurz von dem spontanen Termin mit Vertretern des Grünflächenamtes berichten, der am Donnerstag, 16. 02. 06 um 13 Uhr vor Ort stattfand. Es handelt sich um eine Ausgleichsfläche der Bahn, die im Laufe des Jahres dieses ehemals wunderschöne, wilde Gelände in einen Park stutzen und diesen an das BA X-Berg übergeben muß. Da dieser Plan seit den 80er Jahren bekannt ist, fragten wir, wieso es zu keiner Zeit eine Bürgerbefragung zur Gestaltung gab. Die Antwort ist erschreckend simpel: das habe man irgendwie verpaßt. (Ach so.)
Mir bleibt eine Vorahnung über den Umgang mit dem wilden Gleisdreickgelände: so etwas darf dort auf keinen Fall passieren: was abgeholzt ist, ist unwiderruflich weg!!! Auch wenn mein Ärger über diese Schlamperei groß ist, möchte dennoch die spontane Bereitschaft des Grünflächenamtes hervorheben, ad hoc zum Ort des Geschehens zu kommen, um sich ein Bild zu machen und sehr ausführlich auf unsere Fragen, Belange und Ärger einzugehen, und zwar spürbar ehrlich selber "betroffen" und bereit, sofort zu handeln (womit ich nicht wirklich gerechnet hatte). Soviel zu diesem Zeitpunkt,
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Yorckbrücken: Abriss oder Museum?
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| Portalkran der Baulogistik wird abgebaut |
| Sechs Jahre nach dem Ende der Baulogitisk wird nun der alte Portalkran in Einzelteile zerteilt und abtransportiert. Die letzten Jahre lagen die Kranteile am östlichen Rand des Anhalter Güterbahnhofs und dienten als interessantes, aber nicht ungefährliches Klettergerüst.[160106] |
Schlittenberg auf dem Postdamer Güterbahnhof? |
Sieht aus wie ein Revival der Baulogistik: seit mehreren Wochen bringen Schwerlaster den Aushub vom Alexanderplatz auf den Postdamer Güterbahnhof. Inzwischen ist der Berg ca. 15 m hoch - und wäre noch höher, wenn nicht gelegentlich ein Teil mit der Bahn abgefahren worden wäre. Wie wärs, wenn der Berg hier bleibt - für zukünftige Schlittenpartien im zukünftigen Park? In der Auslobung der Senatsverwaltung für den Park-Wettbewerb sind an dieser Stelle Hundesauslauf und interkulturellen Gärten vorgesehen. Für diese beiden Nutzungen lassen sich jedoch leicht bessere Standorte finden und der Schlittenberg könnte bleiben. [ 291205]
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| Wettbewerb gestartet. Der lanschaftsplanerische Wettbewerb zur Gestaltung des zukünftigen Parks auf dem Gleisdreieck ist nun gestartet. Die Wettbewerbsunterlagen stehen online zur Verfügung auf der Seite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung |
| Die AG Gleisdreieck stellt ein Informationsangebot für Teilnehmer des Wettbewerbs zusammen. Für Einzelheiten mailen Sie bitte an: Tosch14 et web.de
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Leitbild zur Parkgestaltung. Gemeinsam mit dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat die AG und die Parkgenossenschaft Gleisdreieck ein Leitbild zur Parkgestaltung vorgestellt. Hier kurz zusammengefasst die wichtigsten Punkte:
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Der Spielplatz "Bewegungsbaustelle" auf dem Anhalter Güterbahnhof. Nun, im Herbst 2005 wird der Park auf dem Gleisdreieck endlich konkret. Zahlreiche Menschen mit Projektideen sind in den letzten Monaten an die AG Gleisdreieck und die Parkgenossenschaft herangetreten. Wir werden diese Ideen in den nächsten Wochen und Monaten im Menue "Ideen und Projekte" darstellen. Den Anfang machen wir mit Sabine Plümers Beitrag "Viel Trubel und immer was los auf der Bewegungsbaustelle“ . Sabine Plümer hat als Gemeindepädagogin der Christus-Gemeinde seit Augsut diesen Jahres den Spielplatz "Bewegungsbaustelle" auf dem Anhalter Güterbahnhof initiiert. [mb281005] |
| Bürgerbeteiligung Gleisdreieck. Vor Ort und im Internet werden von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung nun erste Beteiligungsmöglichkeiten an der Gestaltung des Gleisdreieck-Parks angeboten. Vor Ort: Am Samstag und Sonntag, den 29.und 30. 10 sowie am Wochenende, den 5. 11. und 6. 11. jeweils von von 10 bis 16 Uhr ein Workshop im Postbahnhof, Luckenwalder Straße 4-6. Von 10 bis 14 Uhr werden an diesen Tagen auch stündlich Führungen über das Bahngelände angeboten. ![]() Im Internet: ab dem 23. 10. wird es unter der Adresse www.gleisdreieck-dialog.de die Möglichkeit geben, sich zu informieren, Fragen zu stellen und Ideen einzubringen. |
Weitere Infos: Flyer der Senatsverwaltung, pdf-Dokument |
| Kinderfest der Bewegungsbaustelle. Die Jesus-Christus-Gemeinde hat seit August 2005 ein Kinder-Spiel- und Lernprojekt auf dem Gleisdreieckgelände realisiert. Zahlreiche Kinder haben - mit Anleitung - die Wildnis der abenteuerlichen Verkehrsbrache erkundet, Käfer und Schmetterlinge beobachtet, Stauden gepflanzt, Blumenbeete gebaut und eine Bewegunsbaustelle geschaffen. Aus Baumstämmen und anderen Naturmaterialien entstand ein Geschicklichkeitsparcour und eine Hüpfgrube. Zum erfolgreichen Abschluß des Projekts gibt es nun ein Fest für Kinder und Erwachsene am Donnerstag, den 20. 10. ab 16.30 Uhr auf dem Anhalter Güterbahnhof, Zugang von der Möckernstraße. |
| Imbiss zum Abschluß des Rahmenvertrags Gleisdreieck. Zum Abschluss des städtebaulichen Vertrags zwischen dem Land Berlin, dem Bezirk Kreuzberg und der VIVICO fand am Mittwoch, den 28. 09. 05 eine Pressekonferenz statt (mit anschließendem Imbiss) im Spiegelzelt von Pomp Duck auf dem Anhalter Güterbahnhof. Dabei wurde der Vertrag von Frau Senatorin Junge-Reyer, Baustadtrat Schulz und Yorck von Pannwitz als Vertreter der VIVICO unterzeichnet. Nach Abschluß des Vertrages kann es nun mit konkreten Parkplanungen losgehen. Noch im diesem Oktober soll es geführte Spaziergänge geben, damit die Bevölkerung daß Gelände entdecken könne, sagte Senatorin Frau Junge-Reyer. Noch in diesem Jahr soll der landschaftplanerische Wettbewerb ausgelobt werden, so daß im Herbst 2006 der erste Spatenstich für den Park stattfinden könne. |
Hintergrundmaterial zum Vertrag:
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| 5 Essentials für die zukünftigen Planungen am Gleisdreieck. Nach Abschluß des Rahmenvertrags haben Aktionsgemeinschaft und Parkgenossenschaft Gleisdreieck die aus ihrer Sicht wichtigen Grundsätze formuliert - für die Realisierung sowohl der Parkflächen als auch der Bauflächen. Die Überschriften der 5 Essentials lauten: Gleisdreieck als Naturpark, als Industriedenkmal, als Bürgerpark, als Frischluftschneise und als Park der Verbindungen. [mb040905] |
Städtebaulicher Rahmenvertrag beschlossen. Senat und Abgeordenetenhaus haben schon zugestimmt, die BVV Friedrichshain-Kreuzberg ebenso. Der Aufsichtrat der VIVICO will Ende September über den Vertrag befinden. Mit dem Vertrag wird die Aufteilung des Bahngeländes in Bau- und Freiflächen geregelt sowie viele Einzelheiten, u. a. auch die Kündigung und Räumung der Kleingartenkolonie auf dem Potsdamer Güterbahnhof. Die Inhalte des Vertrags wurden am Dienstag, den 30. August um 19 Uhr, Wartenburgstraße 7 auf einer Veranstaltung des Stadtteilausschuss Kreuzberg der Öffentlichkeit vorgestellt. Auf dem Podium diskutierten Franz Schulz, Baustadtrat Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und Matthias Bauer für die Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck. Herr Künzel als Vertreter der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hatte seine Teilnahme kurzfristig abgesagt - auf Wunsch der Immobiliengesellschaft VIVICO wie Baustadtrat Schulz berichtete. Ein ausführlicher Bericht über die Veranstaltung wird demnächst an dieser Stelle erscheinen. |
| Kreuzberger Horn - Kieztage. Vom 26. August bis 10 September finden die diesjährigen Kieztage statt mit vielen Veranstaltungen: Musik, Literatur, Information, eine Ausstellung im Rathaus Kreuzberg, Fahrradtouren und Führungen, Feste und vieles mehr. |
| 23 Hektar Park. So groß soll der zukünftige Park am Gleisdreieck werden. Auf der Sitzung am 07. 06. 05 hat der Senat den städtebaulichen Vertrag mit der VIVICO angenommen. Es sieht so aus, als sei die Parkfläche damit abermals reduziert worden. In einem Schreiben an die Senatorin Junge-Reyer fordert die AG Gleisdreieck die Offenlegung des Rahmenvertrags, damit transparent wird, welche Flächen nun Park und wo die notwendigen ökologischen Ausgleichsflächen verortet werden. [mb120605] |
| Fragebogenaktion "Ich
bitte alle Bürgerinnen
und Bürger, die
einen solchen Fragebogen erhalten, ihn uns ausgefüllt
zurückzuschicken, damit wir uns ein Bild
von ihren Wünschen und Vorstellungen machen
können"sagte Junge-Reyer gestern, nachdem
im Senat der Vorlage des Rahmenvertrags für
das Gleisdreieck in den Hauptausschuß zugestimmt
wurde. [aus einem Bericht der
B. Morgenpost vom 08. 06. 05] |
| Weniger Park, mehr Autobahn fordert der "stadtenwicklungspolitische Sprecher" der FDP, Klaus-Peter von Lüdeke, im Berliner Abgeordnetenhaus. [mb 090605] |
| Riesenrad wiederbelebt? Der Senat prüft offensichtlich den Bau des Riesenrads auf dem Anhalter Personenbahnhof zwischen Tempodrom und Portalruine. Dies geht aus einem Artikel des Tagesspiegel vom 05. 06. 05 hervor. Interessant ist dabei, daß der Senat immer noch mit der World Wheel Holding spricht, obwohl die Vertreter der World Wheel letztes Jahr gelogen hatten mit der Behauptung, die holländische ABN-AMRO würde das Projekt finanzieren, obwohl versucht wurde, Entscheidungsträger für sich einzunehmen mit großzügigen Einladungen nach London, obwohl nicht klar ist, wer eigentlich hinter World Wheel steckt , obwohl der frühere Geschäftsfüher der Holding, Eberhard Leopold, in einen großen Korruptionsskandal in Hamburg verwickelt war ... [mb 090605] |
Beachvolleyball und Hütchenspiel. 24 Beachvolleyballfelder entstehen zur Zeit auf dem südöstlichen Bereich des Anhalter Güterbahnhofs. Die Fläche ist im städtebaulichen Vertrag mit der VIVICO als Baufläche vorgesehen, liegt aber im Außenbereich nach Baugesetzbuch und hat(te) einen Bestand an wertvoller Vegetation. Mitanzusehen, wie das Grün samt Mutterboden von Planierraupen einfach weggeschoben wird, ist für die meisten Spaziergänger sehr schmerzhaft. Die Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz hat jedoch ihren Einspruch gegen das Vorhaben zurückgezogen nach einem Gespräch mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Angeblich soll die Ausgleichsfläche für den Beachvolleyball im nördlichen Bereich des Potsdamer nachgewiesen werden. An dieser Stelle entsteht jedoch zur Zeit ein Golfplatz - auch alles andere als ein ökologisch ausgerichtetes Vorhaben. Und bisher war dort immer die Ausgleichsfläche für den Postdamer Platz vorgesehen. Offenbar spielt die Senatsverwaltung ein Hütchenspiel mit ökologischen Ausgleichsflächen. Wir werden versuchen, den Überblick beim "Hütchenverschieben " zu behalten und der Sache auf den Grund zu gehen. [mb 230505] |
Sommerfest mit Kaffee, Kuchen, Tee, Eiswagen, Straßenmusiker und Kirchenkapelle und vielem mehr . . . am Sonntag den 19. Juni 2005 auf der Freifläche/Anhalter Güterbahnhof. |
6000-m²-Fläche ist offen. Mit einem Pressegespräch und einer feierlichen Baumpflanzung hat der Baustadtrat Franz Schulz die erste Teilfläche des Gleisdreieck-Parks auf dem Anhalter Güterbahnhof nun auch offiziell eröffnet. An drei Stellen befinden sich nun große Tafeln mit Infos zur zukünftigen Entwicklung des Gebiets. . [mb 110505] |
| Mode im Postbahnhof. Wie der Tagesspiegel berichtet, gibt es einen neuen Nutzer im Postbahnhof an der Luckenwalder Straße, Nähe U-Bhf. Gleisdreieck. Die Modemesse Premium wird dort vom 22. bis 24. Juli auf 22500 Quadratmetern Fläche ihre Hauptveranstaltungen abhalten. Herzlich willkommen! [mb 290405] |
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Vor einem Jahr sollte der Jahresbeitrag noch 1000 Euro kosten, heute nur noch 220 Euro. Offensichtlich haben sich nicht genügend Interessenten für das superexklusive Konzept eines Golfplatzes auf dem Potsdamer Güterbahnhof gefunden (zwischen U1, Parkhaus Debis, Flottwellstraße und Landwehrkanal). Die Eröffnung soll nun im Juni stattfinden statt im März. Zur Erinnerung: auf dem Potsdamer Güterbahnhof ist seit Jahrzehnten ein öffentliche Parkanlage mit Verbindung zum Potsdamer Platz geplant. Der gültige Flächennutzungsplan sieht hier eine öffentliche Freifläche vor, die Finanzierung der öffentlichen Parkanlage ist gesichert durch die Gelder für den ökologischen Ausgleich zum Potsdamer Pl atz. Trotzdem installieren hier Senat, Bezirk und VIVICO eine private, kommerzielle Anlage, offensichtlich am Bedarf vorbei. Abbildung aus der BZ ... . [mb 230405] |
Yorckbrücken
in Gefahr. Aufmerksame
Spaziergänger haben bemerkt, daß auf
dem Anhalter Güterbahnhof Arbeiter mit
großen Baumaschinen angerückt sind,
um in der Nähe der Yorckbrücken alte
Gleise rauszureißen. Ganz nebenbei wird
dabei auch wertvolle Vegetation beseitigt.
Gleichzeitig haben wir durch den Rundbrief
der Gesellschaft Historisches Berlin erfahren,
daß die Bahn AG plant, noch in diesem
Sommer einen Teil der Yorckbrücken abzureißen. |